„Höhere Mittel für Forschung im EU-Budget nötig“ EU Kommission stellt neues Forschungsrahmenprogramm vor

Pressemittleilung 07.06.2018

Die Europäische Kommission hat heute ihr neues Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“ für 2021 bis 2027 vorgestellt.

 „Der Vorschlag der Kommission für das Nachfolgeprogramm von Horizon 2020 ist ein guter Startpunkt, aber nicht stark genug angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen, denen wir im Forschungsbereich gegenüberstehen. Horizon 2020 ist eines der großen Erfolgsprojekte der EU und ich hätte mir ein deutlicheres Signal von der Europäischen Kommission gewünscht. Als Parlament werden wir uns weiter für eine Erhöhung auf 120 Milliarden Euro einsetzen.“, sagt Martina Werner, die industriepolitische Sprecherin der Europa-SPD.

„Die klarere Struktur des Rahmenprogramms und der Abbau bürokratischer Hürden im Vergleich zum Vorgängerprogramm wird helfen, das Programm noch erfolgreicher zu machen. Ich freue mich auch über den klaren Fokus, den die Kommission auf Wettbewerbsfähigkeit, Digitales und die Energiewende legt. Dies sind die Zukunftsthemen, in denen wir eine starke EU brauchen“, unterstreicht Martina Werner.

„Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie hängt ganz entscheidend von europäischer Kooperation bei Forschung und Entwicklung ab. In den kommenden Jahren werden die Weichen dafür gestellt, ob Europa auch im 21. Jahrhundert an der Spitze der industriellen Entwicklung steht. Anders als von der Kommission angegeben, ist nun lediglich eine Erhöhung um knapp 13% geplant. Das ist nicht der moderne Haushalt, der uns versprochen wurde.“, so Martina Werner weiter.

  

Weitere Informationen: Büro Martina Werner +32 228 47782

Veröffentlicht: 07.06.2018

© Martina Werner, MdEP
Datum des Ausdrucks: 18.06.2019