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Mitglied des Europäischen Parlaments

Martina Werner - Europa neu denken.

Pressemitteilung 02.08.2017

Zukunftsstrategie im Sinne von Verbrauchern und Arbeitnehmern auf den Tisch

„Das Management von Teilen der Autoindustrie hat offensichtlich drastische Fehler gemacht und muss jetzt die Karten offenlegen, damit die Folgen nicht auf dem RĂŒcken von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern oder Verbraucherinnen und Verbrauchern ausgetragen werden. Die Abgas-AffĂ€re und ihre Folgen sind nur auf der Basis einer europĂ€ischen Lösung in den Griff zu bekommen“, so Martina Werner, energie- und industriepolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten vor dem Dieselgipfel am Mittwoch. „Allein in Deutschland geht es um mehr als eine Millionen BeschĂ€ftigte im Automobilsektor – und die Zulieferer Industrie in der EuropĂ€ischen Union ist eng vernetzt. Aus RĂŒcksicht auf diese vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie ihre Familien mĂŒssen Hersteller und Politik sich unter voller Einbeziehung der Arbeitnehmervertreter auf eine prĂ€zise und realistische Strategie fĂŒr den Übergang zu alternativen, nachhaltigen Antriebstechnologien einigen. Arbeitnehmer und Verbraucher haben verdient, dass die Wertschöpfungskette um das Auto völlig neu aufgestellt wird, um neue Technologien zu fördern, die unsere europĂ€ischen Standards einhalten."

Am Mittwoch treffen sich fĂŒhrende Vertreter von Bundesregierung, Landesregierungen, Autoherstellern und Gewerkschaften in Berlin. Es soll um konkrete Maßnahmen gehen, mit denen der hohe Schadstoffausstoß vieler Ă€lterer Dieselautos gesenkt werden kann.

„Nur wenn die Automobilindustrie ihre InnovationsfĂ€higkeit unter Beweis stellt, wird sie aus der aktuellen Herausforderung gestĂ€rkt hervorgehen und so die Diesel-AffĂ€re hinter sich lassen können“, sagt die Sozialdemokratin Martina Werner. „In Nordhessen sind wir hierzu bereits auf einem guten Weg. Das VW-Werk in Baunatal ist Vorreiter bei der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien. Nun mĂŒssen diese nachhaltig oben auf die Agenda von Industrie und Politik. Besonders im Hinblick auf die weltweite Konkurrenz bietet die Dimension des Diesel-Skandals die Gelegenheit, sich nachhaltig neu zu positionieren: Wasserstoff, E-MobilitĂ€t, Speichertechnologie, Infrastruktur fĂŒr alternative Kraftstoffe. All das könnte mit einer erneuerten Automobilindustrie einfacher umgesetzt werden.“

„EU-Industriekommissarin Elżbieta Bieńkowska macht es sich bisher zu einfach“, so Martina Werner. „Sie muss endlich die von uns Europaparlamentariern seit langem geforderte Industriestrategie vorlegen, statt nur die EU-Mitgliedstaaten zu kritisieren und Fahrverbote zu fordern. Um wieder Vertrauen in den Industriestandort Deutschland und Europa herzustellen, mĂŒssen auf dem Diesel-Gipfel alle Beteiligten an einem Strang ziehen und konkrete Schritte vereinbaren. Hierzu gehört eine gemeinsame Strategie zur Erhöhung des Anteils von E-MobilitĂ€t am im Verkehrsmix und damit verbunden die StĂ€rkung der deutschen und europĂ€ischen Automobilindustrie.“


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© Martina Werner
Datum des Ausdrucks: 17.10.2017