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Mitglied des Europäischen Parlaments

Martina Werner - Europa neu denken.

Einigung zu verbraucherfreundlicher Kennzeichnung von Elektrogeräten

Neue Energielabel sorgen für Klarheit

Aussagekräftige Energielabel statt irreführender „+++“-Klassen: Die gängigsten Haushaltsgeräte sollen bis spätestens Ende 2019 mit einem neuen Energielabel ausgestattet werden. Darauf haben sich das Europaparlament, der Rat und die EU-Kommission Dienstagnacht geeinigt.

„Es ist ein großer Erfolg, dass Elektrogeräte künftig ein neues Energielabel mit einer einheitlichen Skala von A bis G erhalten“, sagt Martina WERNER, energie- und industriepolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten. „Dank der neuen Kennzeichnung werden Verbraucher auf einen Blick erkennen, wie energieeffizient ein Gerät wirklich ist. So können sie beim  Kauf von Elektrogeräten tatsächlich Strom und Geld sparen.“

Eine Reform der Energielabel war aufgrund der überproportionalen Einordnung der Elektrogeräte in die besten Effizienzklassen und der irreführenden Vielzahl unterschiedlicher Energielabel für verschiedene Produkte notwendig. „Die bisherigen Energielabel haben ihre Aufgabe, dem Verbraucher die Kaufentscheidung für energieeffiziente Produkte zu erleichtern, nicht erfüllt. Stattdessen haben sie eher Verwirrung gestiftet“, so Martina WERNER. „Künftig wird es ein einheitliches Energielabel für alle Elektrogeräte mit einer Effizienzskala von A bis G geben. So wird sichergestellt, dass A immer die beste und G die schlechteste Effizienzklasse kennzeichnet.“ 

Die Verordnung beinhaltet auch Maßnahmen für eine stärkere Marktüberwachung in den Mitgliedstaaten. So soll gewährleistet werden, dass die auf dem Energielabel angegebenen Informationen korrekt sind und die Anforderungen der Verordnung eingehalten werden. Der Aufbau einer Datenbank mit einer öffentlich zugänglichen Informationsseite für Verbraucher und einer geschützten Plattform mit technischen Daten für nationale Marktüberwachungsbehörden ist ebenfalls ein zentraler Bestandteil der Verordnung. „Wie wichtig die Marktüberwachung ist, hat uns die Abgasaffäre vor Augen geführt. Mit der geschützten Plattform stehen nationalen Marktüberwachungsbehörden alle technischen Informationen, die sie zur Ausübung ihrer Aufgaben benötigen, sofort zur Verfügung. Sie müssen diese nicht mehr erst bei den Herstellern anfordern, wenn sie ihre Kontrollaufgaben durchführen. Verbraucher können mit ein paar Klicks Stromfresser unter den Produkten identifizieren. Wer Energie sparen will, hat es damit so einfach wie nie“, erklärt Martina WERNER.

Das EU-Parlament hat auf Druck der Sozialdemokraten außerdem dafür plädiert, dass Verbraucher für den Kauf von Elektrogeräten mit inkorrekten Effizienzklassen entschädigt werden. „Leider ist es uns nicht gelungen, eine finanzielle Entschädigung der Verbraucher für den Kauf falsch etikettierter Elektrogeräte durchzusetzen. Hier haben sich sowohl die EU-Kommission als auch der Rat wenig kompromissbereit gezeigt.“

Die Einigung muss in den kommenden Monaten noch vom Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten offiziell verabschiedet werden.


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© Martina Werner
Datum des Ausdrucks: 23.07.2017