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Mitglied des Europäischen Parlaments

Martina Werner - Europa neu denken.

Parlamentsdebatte zum Energie-Winterpaket

Energiepaket der Kommission greift zu kurz

Trippelschritte statt gro√üer Spr√ľnge: Das Energiepaket, das die EU-Kommission am Dienstag, 13. Dezember, im Europaparlament in Stra√üburg vorgestellt hat, greift nach Ansicht der Europa-SPD zu kurz. ‚ÄěDie EU-Kommission setzt mit dem Winterpaket zum gro√üen Sprung f√ľr eine europ√§ische Energiewende an - und das ist auch gut so. Eine engere und besser koordinierte Zusammenarbeit in Energiefragen n√ľtzt der Umwelt, der Gesellschaft und dem Verbraucher gleicherma√üen und kann das Vertrauen in unser gemeinsames europ√§isches Projekt wieder st√§rken‚Äú, sagt Martina Werner, energiepolitische Sprecherin der Europa-SPD.

. ‚ÄěF√ľr eine glaubw√ľrdige europ√§ische Energiepolitik gehen die Ziele und Ma√ünahmen des Pakets allerdings nicht weit genug.‚Äú Das sogenannte Winterpaket umfasst ein B√ľndel an Legislativvorschl√§gen zur Gestaltung der europ√§ischen Energiewende. In puncto Energieeffizienz und Erneuerbare Energien beispielsweise fallen diese jedoch weniger ambitioniert aus als n√∂tig, erkl√§rt Martina Werner.¬†¬†¬†

‚ÄěWir brauchen auf europ√§ischer Ebene ein verbindliches Energieeffizienzziel von 40 Prozent und eine klare Verpflichtung der Mitgliedstaaten, dieses umzusetzen. Unternehmen und Verbraucher k√∂nnten dadurch deutlich Stromkosten sparen. Zudem w√ľrden so Innovationen und Investitionen angeregt sowie Arbeitspl√§tze geschaffen‚Äú, betont Martina Werner. Die energetische Geb√§udesanierung schafft beispielsweise Jobs im regionalen Handwerk. Es entstehen Industriearbeitspl√§tze durch eine steigende Nachfrage nach Baustoffen, Anlagen und Maschinen. Gerade in kleinen und mittelst√§ndischen Unternehmen und bei Start-ups k√∂nnten durch die Entwicklung innovativer, energieeffizienter L√∂sungen Jobs f√ľr hoch qualifiziertes Personal geschaffen werden.

F√ľr eine echte europ√§ische Energiewende sei au√üerdem ein deutlich ambitionierteres Ziel bei den Erneuerbaren n√∂tig als die 27 Prozent Anteil am Strommix bis zum Jahr 2030, die der Kommissionsvorschlag vorsieht, so Martina Werner. Diese Marke liege nur unwesentlich √ľber dem Anteil, der ohne zus√§tzliche Ma√ünahmen ohnehin erreicht werden k√∂nnte. ‚ÄěWichtig ist insbesondere, dass die Mitgliedsstaaten auch zuk√ľnftig den Erneuerbaren Einspeisevorrang gew√§hren d√ľrfen.‚Äú Diese M√∂glichkeit sei in den Vorschl√§gen leider nicht mehr vorgesehen, kritisiert die Energiepolitikerin.

Martina Werner begr√ľ√üt den Ansatz der Kommission, die B√ľrgerinnen und B√ľrger ins Zentrum der europ√§ischen Energiewende zu stellen. ‚ÄěAngesichts der dramatischen Ver√§nderungen im Energiemarkt reicht es nicht aus, f√ľr transparente Stromrechnungen zu sorgen und die Verbraucher damit in die Lage zu versetzen, zwischen verschiedenen Energiequellen zu w√§hlen‚Äú, so Martina Werner. Konsumenten werden immer st√§rker auch zugleich Produzenten und Verk√§ufer von Energie. ‚ÄěWir m√ľssen darauf achten, dass sich keine ‚ÄöZwei-Klassen-Energiewende‚Äė entwickelt, sondern dass auch B√ľrgerinnen und B√ľrger mit eingeschr√§nkten finanziellen Ressourcen in vollem Umfang an der Energiewende teilhaben k√∂nnen.‚Äú


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Ich trete ein f√ľr die Interessen Nordhessens in der EU. Nordhessen als liebens- und lebenswerte Region ben√∂tigt eine starke Stimme in Br√ľssel. Daf√ľr setze ich mich ein.

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© Martina Werner
Datum des Ausdrucks: 18.10.2017