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Mitglied des Europäischen Parlaments

Martina Werner - Europa neu denken.

Unfairer Wettbewerb aus China bedroht 400.000 Jobs / Industriekommissarin schwänzt Plenardebatte

Weichenstellung für Bahnindustrie in Europa

"Aus der Bahnindustrie darf keine zweite Stahlindustrie werden. Wir mĂŒssen jetzt - vor der Krise - handeln! So sichern wir Jobs, Wachstum und nachhaltige MobilitĂ€t in Europa", fordert Martina Werner nach der deutlichen Annahme ihrer Resolution zur Zukunft der europĂ€ischen Bahnindustrie im EuropĂ€ischen Parlament.

Die Stahlindustrie rutschte vorwiegend durch unfairen Wettbewerb aus Asien mit Dumping-Stahl in eine existentielle Krise. Dies gelte es bei der Bahnindustrie zu verhindern. Dabei geht es um die Zulieferer, Hersteller von ZĂŒgen, Infrastruktur, Signaltechnik, Elektrifizierung, Telekommunikation und Instandhaltungsbetriebe.


"Es ist eine Katastrophe, dass die Umsetzung des EU-Forschungsprogramms ‚Shift2Rail‘ lange Zeit an Verwaltungsprozeduren hakte. So entstand eine InnovationslĂŒcke, in der zu wenige Gelder zur nachhaltigen Sicherung von Wachstum und Jobs flossen", so Martina Werner, industriepolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten. "Die internationale Konkurrenz wartet nicht auf die EU-Kommission und die Industrie - schon gar nicht bei schnelllebigen digitalen Neuerungen. Wir fordern, dass das 920-Millionen-Euro-Programm rasch und vollstĂ€ndig ins Rollen kommt. Vorsprung bei Forschung und Entwicklung ist der SchlĂŒssel, um 400.000 Jobs europaweit langfristig zu sichern."


Nach der Fusion zweier chinesischer Hersteller im vergangenen Jahr zum weltgrĂ¶ĂŸten Bahntechnikproduzenten CRRC schrillten in Europa die Alarmglocken. CRRC und weitere Konzerne drĂ€ngen mit Kampfpreisen auf den europĂ€ischen und globalen Markt. Gleichzeitig wachsen die HĂŒrden, die Unternehmen ĂŒberwinden mĂŒssen, um wichtige AuslandsmĂ€rkte wie Japan, die USA und China zu bedienen. "Die Produkte europĂ€ischer Hersteller sind wettbewerbsfĂ€hig - wenn es fair zugeht!", ist sich Martina Werner sicher. Konkret verlangen die Abgeordneten, die Branche bei Verhandlungen ĂŒber Handelsabkommen stĂ€rker zu berĂŒcksichtigen. Außerdem pochen sie auf eine bessere UnterstĂŒtzung fĂŒr kleine und mittlere Bahntechnikunternehmen im Rahmen des Enterprise Europe Networks sowie eine
FachkrÀfteoffensive unter Einbeziehung der Sozialpartner.


"Der EU fehlt eine industriepolitische Strategie, die aufzeigt, wie die EU-Kommission die Rahmenbedingungen fĂŒr wichtige Branchen wie die Bahnindustrie zukunftsfest gestalten möchte", kritisiert die Sozialdemokratin Martina Werner. "Exemplarisch dafĂŒr steht, dass die zustĂ€ndige Industriekommissarin Elżbieta Bieńkowska sich bei der heutigen Debatte vom Kommissar fĂŒr humanitĂ€re Hilfe vertreten ließ, der nicht im Entferntesten in der Lage war, auf unsere Kritik zu reagieren. Eine Industriepolitik fĂŒr Wachstum und Jobs hat offensichtlich keine Lobby bei der EU-Kommission. Deswegen machen wir mit dieser Resolution Druck!", betont die SPD-Europaabgeordnete.


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Ich trete ein fĂŒr die Interessen Nordhessens in der EU. Nordhessen als liebens- und lebenswerte Region benötigt eine starke Stimme in BrĂŒssel. DafĂŒr setze ich mich ein.

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© Martina Werner
Datum des Ausdrucks: 18.10.2017